Du bist nicht deine Gedanken und genau das kann dein Leben verändern

In der letzten Woche schilderte ein Klient seine Situation wie folgt:

„Ich komme aktuell selten vor 23:00 aus dem Büro. Bin dann erschöpft und will nur noch meine Ruhe und schlafen.“

Doch sein Kopf hat anderes mit ihm vor.

Plötzlich war da dieser Gedanke, wie er erzählte:

„Vor dem wichtigen Kundentermin morgen darf ich auf keinen Fall das Telefonat mit der Kollegin aus der Angebotsabteilung vergessen.“

Dann ging er im Kopf sofort die wichtigen Punkte durch.
Was noch zu klären ist.
Was er auf keinen Fall vergessen darf.

Und statt zur ersehnten Ruhe zu kommen, drehte sich das Gedankenkarussell. An Schlaf nicht zu denken.

Solche Schilderungen meiner Kunden nehmen an Häufigkeit extrem zu. Und das unabhängig von Beruf, Position oder Alter.

Auf den ersten Blick wirkt das nicht dramatisch.
„Jeder schläft mal schlecht.“

Aber genau hier beginnt ein Kreislauf, der weit mehr auslöst als nur eine unruhige Nacht.
Denn diese Gedanken erzeugen inneren Druck. Aus Druck wird Stress. Und hinter dem Stress sitzt (immer!) die Angst.

Ich möchte eine Erkenntnis mit dir teilen, die mein Leben verändert hat – und nun vielleicht auch deines:

💡 Du bist nicht deine Gedanken!

Menschen leiden nicht unter ihren Gedanken. Sie leiden, weil sie sich mit ihnen identifizieren.

Genau das ist das Problem.

Wer glaubt, er sei, was er denkt, wird zum Opfer seiner Gedanken. Dann fühlt es sich an, als gäbe es keine Wahl. Kein Stoppen. Kein Abschalten. Kein inneres Zurücktreten.

❓ Warum ist das so? Und was ist die Lösung?

In der Ausbildung zum zertif. Business & Life Coach mache ich eine einfache, aber sehr wirksame Intervention.

Ich lade die Teilnehmer ein, laut zu sagen:

„Meine Gedanken. Mein Auto. Mein Körper. Mein Verstand. Meine Schuhe. Meine Gedanken.“

Und dann stelle ich eine einzige Frage:

Wer sagt das?

Zuerst Stille. Dann die Erkenntnis:

Wenn jemand sagt:
„Mein Auto“, dann ist er nicht das Auto – er hat ein Auto.

Wenn jemand sagt:
„Mein Verstand“, dann ist er nicht der Verstand – er hat einen Verstand.

Und genauso ist es mit Gedanken.

Wenn jemand sagt: „Meine Gedanken“, dann kann er nicht seine Gedanken sein; er hat Gedanken.
Genau in dieser Erkenntnis und in dieser Unterscheidung liegt eine große Freiheit.

Denn sobald ein Mensch beginnt, sich einen Gedanken bewusst zu machen, statt ihm automatisch zu folgen, entsteht ein neuer Raum.

Oder wie es der Neurologe und Psychiater Victor Frankl sinngemäß formulierte:
Zwischen einem Reiz und unserer Reaktion existiert ein innerer Raum, in dem unsere Freiheit und die Wahl unserer Antwort liegen.

Dann werden Fragen möglich wie:

  • Was habe ich gerade gedacht?
  • Warum habe ich das gedacht?
  • Ist dieser Gedanke gut, nützlich, zielführend?
  • Will ich diesem Gedanken jetzt wirklich folgen?

Und genau dort beginnt wahres Selbstbewusst-Sein, Selbst-Führung und Selbst-Ermächtigung.

💡 Glaub‘ nicht alles, was du denkst

Das ist kein netter Kalenderspruch.
Das ist ein Schlüssel zu mehr Klarheit, Souveränität, Vitalität und innerem Frieden.

Wer das versteht und im Alltag anwenden kann, gewinnt eine natürliche Distanz zum „Overthinking“ – und damit erholsamen Schlaf, größerer Energie, Vitalität und mehr Handlungsspielraum.

Stopp das Gedankenkarussell !

Dafür habe ich 5 bewährte Praxis-Tipps & -Tools zusammengestellt, die sich leicht im Alltag umsetzen lassen und die du hier kostenfrei herunterladen kannst.

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